Für Vereine mit Arbeitsstundenpflicht
Arbeitsstunden im Verein: wer hilft wann — ohne Liste im Vereinsheim.
Vereinseinsatz bringt die beiden Seiten zusammen: die Arbeitsdienste, die der Verein zu vergeben hat, und das Stundenkonto, das jedes Mitglied erfüllen muss.
Thekendienst beim Heimspiel
Ausschank und Verkauf vor, während und nach dem Spiel. Einweisung an der Kasse gibt es vorher.
Das Problem
Die Arbeit entsteht nicht beim Anpacken, sondern beim Organisieren.
Vereine mit Arbeitsstundenpflicht führen sie meist in einer Tabelle, einer Kladde hinter der Theke und einem E-Mail-Verteiler. Das funktioniert — bis jemand absagt, bis das Jahr endet oder bis ein Mitglied wissen will, wie viele Stunden es eigentlich schon geleistet hat.
- 01
Die Stundenliste lebt in einer Datei, die nur eine Person pflegt — und nur sie weiß, welcher Stand aktuell ist.
- 02
Gesucht wird jemand mit Schankerlaubnis oder handwerklichem Geschick. Gefragt werden alle, per Rundmail — mit allen Adressen im Verteiler.
- 03
Eine Absage am Vorabend bedeutet Telefonieren, weil niemand sonst erfährt, dass ein Platz frei geworden ist.
- 04
Am Jahresende weiß niemand sicher, wer sein Soll erfüllt hat — und was die Ersatzzahlung für die anderen kostet.
Ersatzzahlung
Was die offenen Stunden kosten, steht nicht erst im Januar fest.
Fast jede Satzung kennt die Ablöse: Wer seine Arbeitsstunden nicht leistet, zahlt stattdessen. Nur merkt das Mitglied es meist erst, wenn die Rechnung kommt — und der Kassenwart rechnet sie im Januar von Hand aus einer Liste zusammen.
Vereinseinsatz dreht das um. Jedes Mitglied sieht ganzjährig, wie viele Stunden noch offen sind, und kann sie bei Bedarf ausgleichen: Stundenzahl wählen, Gegenwert und Bankverbindung stehen sofort daneben, nach der Bestätigung ist der Stand wieder richtig. Wer lieber anpackt, hat rechtzeitig die Gelegenheit dazu.
Der Vorstand sieht in der Auswertung jederzeit, wer sein Soll erfüllt hat und wer nicht — nicht erst im Januar, wenn sich daran nichts mehr ändern lässt.
Was noch kommt: die fertige Jahresabrechnung — ein fester Stundensatz je Verein und eine Aufstellung zum Herunterladen für die Buchhaltung. Das bauen wir mit dem ersten Verein, der es braucht. Sagen Sie uns, welcher Satz bei Ihnen in der Satzung steht.
Überblick
Für Mitglieder ein Konto. Für den Vorstand ein Überblick.
Dieselbe Anwendung, zwei sehr verschiedene Ansichten — jede zeigt nur, was die eine Seite wirklich braucht.
Mitglieder
Sehen auf einem Schirm, was noch fehlt — und buchen sich selbst ein.
- Stundenkonto mit Soll, Ist und offenem Rest
- Offene Einsätze, gefiltert nach Abteilung, Ort und Art
- Eigene Angaben zu Beruf, Qualifikation und Vorlieben — damit gezielt gefragt wird
- Eigene Stunden eintragen, auch außerhalb eines Einsatzes
- Termine im eigenen Kalender, ohne Abtippen
Vorstand und Einsatzleitung
Schreiben Einsätze aus und sehen jederzeit, wo noch Hände fehlen.
- Einsätze anlegen, als Serie oder mit offenem Termin
- Gezielt die ansprechen, die passen — statt alle per Rundmail
- Wird ein Platz frei, erfahren die passenden Mitglieder es automatisch
- Stundenstand je Mitglied, jederzeit einsehbar statt einmal im Jahr
- Mitgliederliste als Datei einlesen statt abtippen
Einblick
So sieht das im Alltag aus.
Fünf Ansichten aus einer Demo-Umgebung. Verein, Mitglieder und Einsätze sind erfunden — die Oberfläche ist die, die Ihre Mitglieder bekommen.
Der Weg eines Mitglieds
Vom Code im Mitgliederbrief bis zur bestätigten Stunde.
Zugang einlösen
Der Verein gibt jedem Mitglied einen Code. Beim ersten Anmelden wird er eingelöst — das verknüpft Person und Stundenkonto. Ein Konto pro Mitglied, kein Passwort vom Vorstand vergeben.
Profil hinterlegen
Beruf, Qualifikationen, bevorzugte Orte und Einsatzarten. Diese Angaben sind die Grundlage dafür, dass später gezielt gefragt wird und nicht pauschal — wer eine Schankerlaubnis hat, hört vom Thekendienst.
Einsatz buchen
Aus der Liste der offenen Einsätze einen auswählen, Teilnehmer eintragen, fertig. Ob die Einsatzleitung zustimmen muss, entscheidet der Verein je Einsatz.
Stunden bestätigen
Nach dem Einsatz steht die Stundenzahl zur Bestätigung bereit. Jedes Mitglied bestätigt die eigenen Stunden; was außerhalb eines Einsatzes anfiel, lässt sich von Hand nachtragen.
Im Detail
Dinge, die im zweiten Jahr wichtig werden.
Vieles davon fällt erst auf, wenn der erste Schwung vorbei ist und der Alltag die Organisation übernimmt.
Serien statt Einzeltermine
Der Thekendienst an jedem Heimspiel wird einmal angelegt, nicht zwanzigmal. Einzelne Termine lassen sich herausnehmen, ohne die Serie zu zerstören.
Termin nach Abstimmung
Nicht jeder Arbeitsdienst hat ein Datum. Der Frühjahrsputz wird ausgeschrieben, die Angemeldeten stimmen sich ab — bis dahin steht überall „nach Abstimmung“ statt eines erfundenen Termins.
Rückfragen am Einsatz
„Ich kann erst ab zehn, geht das?“ steht beim Einsatz und nicht in einem privaten Postfach. Die Einsatzleitung antwortet dort, wo die Frage gestellt wurde.
Import statt Abtippen
Die Mitgliederliste kommt als Datei aus der Vereinsverwaltung. Abteilungen werden dabei zugeordnet; unbekannte Bezeichnungen legt der Import auf Wunsch gleich mit an.
Mehrere Orte und Abteilungen
Vereinsheim, Sportplatz, Turnhalle, Festplatz — und Mitglieder, die nur für ihre Abteilung gefragt werden wollen. Beides ist eine Einstellung, kein zweiter Zugang.
Auf dem Handy nutzbar
Die Anwendung läuft im Browser und passt sich der Bildschirmgröße an. Wer mag, legt sie auf dem Startbildschirm ab — einen App-Store braucht es nicht.
Daten und Betrieb
Wo die Daten liegen — und wer sie sieht.
Server in Deutschland
Betrieb und Sicherung laufen auf Servern in Deutschland, betrieben von der comanu GmbH. Keine Weitergabe an Dritte, keine Übermittlung in Drittländer.
Vertrag zur Auftragsverarbeitung
Den AV-Vertrag nach Artikel 28 DSGVO bekommen Sie unterschriftsreif, bevor das erste Mitglied angelegt wird.
Keine Tracker, kein Banner
Weder diese Seite noch die Anwendung binden Werbenetzwerke oder fremde Schriften ein. Deshalb begrüßt Sie hier auch kein Einwilligungsfenster.
Mitglieder sehen nur, was sie angeht
Ein Mitglied sieht seine Einsätze und sein Stundenkonto. Kontaktdaten anderer werden nur gezeigt, wenn die Person das selbst freigegeben hat.
Häufige Fragen
Was Vereine uns zuerst fragen.
Brauchen Mitglieder ein Smartphone oder eine App?
Nein. Vereinseinsatz läuft im Browser — auf dem Rechner genauso wie auf dem Handy. Wer mag, legt es auf dem Startbildschirm ab; einen App-Store braucht es nicht.
Kann ein Mitglied die Stunden bezahlen, statt sie zu leisten?
Ja, wenn der Verein das vorsieht. Das Mitglied wählt die Stundenzahl und sieht sofort den Gegenwert und die Bankverbindung. Nach Bestätigung werden die Stunden gutgeschrieben, und der Stand im Konto stimmt wieder.
Können Mitglieder Stunden eintragen, die außerhalb eines Einsatzes angefallen sind?
Ja. Neben den Stunden aus gebuchten Einsätzen lassen sich freie Einträge erfassen — etwa Rasenmähen oder Trikots waschen. Ob diese bestätigt werden müssen, legt der Verein fest.
Was passiert, wenn jemand kurzfristig absagt?
Der Platz wird wieder frei, und die Mitglieder, die diese Einsatzart in ihrem Profil führen, bekommen eine Nachricht. So regelt sich die Vertretung meist ohne Telefonkette.
Wie kommen die Mitglieder in die Anwendung?
Sie laden die Mitgliederliste als Datei hoch. Jedes Mitglied bekommt einen Code, löst ihn beim ersten Anmelden ein und hat damit sein eigenes Stundenkonto.
Wo liegen die Daten?
Auf Servern in Deutschland, betrieben von der comanu GmbH. Es gibt einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, keine Tracker und keine Weitergabe an Dritte.
Kontakt
Passt das zu Ihrem Verein?
Erzählen Sie kurz, wie die Arbeitsstunden bei Ihnen geregelt sind — wie viele Mitglieder es betrifft, wie viele Stunden die Satzung vorsieht und wie Sie es heute führen. Wir melden uns und zeigen Vereinseinsatz an Ihrem Fall.
Oder direkt:
info@comanu.de